Die Eis-Challenge





No Limits! Weil es Grenzen nur in unseren Köpfen gibt.





Der Selbsttest

aus dem Buch:





Do it yourself – in 28 Tagen

Was bringt der Selbsttest?

Einen verbesserten Energie Level – Du fühlst dich fit.

Eine Leistungssteigerung z.B. im Sport.

Beeinflusst die Gesundheit und den Gemütszustand positiv.

Klarheit und erhöhte Aufmerksamkeit.

Lindert Schmerzen.

Warum mache ich den Selbstest?

 weil ich neugierig bin, zu was ich bzw. mein Körper in der Lage

– weil ich begeistert von Wim Hof bin, von dem was er leistet

– weil ich Herausforderungen liebe





Welches Ziel will ich durch die Übungen nach 28 Tagen erreichen?

keine kalten Hände und Füße

kein Frieren mehr

mehr Barfuß zu laufen

meine sportliche Leistung verbessern

entspannen / keine Anspannung im Kieferbereich

Start ist am 26.10.2019





Leistungstest davor:

Liegestütze: 11 Stück

Luft anhalten: 25 Sekunden

(10x tief ein und ausatmen, nach der 10. Ausatmung die Luft so lange wie möglich anhalten)









Woche 1:

Aufgabe:

Kalt duschen:

Täglich mindestens 30 Sekunden am Stück kalt duschen





1. Übungstag der 1. Woche

Aller Anfang ist schwer!

Tag 1: Heute werde ich das erste Mal die Atemübung durchführen. Du kannst dir nicht vorstellen, wie aufgeregt und nervös ich bin. Sowohl im Buch, als auch in verschiedenen Videos im Internet wird darauf hingewiesen, das man während der Übung kurz das Bewusstsein verlieren kann, weil sie so intensiv ist. Ein Kribbeln in den Händen weißt darauf hin, das die Atmung richtig ausgeführt wurde. Ich habe großen Respekt vor dieser Technik und möchte wirklich nur ungerne bewusstlos werden

Die Angst vor dem Unbekannten!

Weil ich etwas Angst habe, bat ich meinen Mann die Übung zu überwachen. Außerdem gestalltet sich das Zeitnehmen während, des Atem anhaltens, mit seiner Hilfe wesentlich einfacher.

Auf los geht’s los

Kurz nach Beginn der Atemübung merke ich bereits ein leichtes Kribbeln in meinen Händen. Ein merkwürdiges Gefühl… Der 30. Atemzug ist erreicht. Glaube ich! Durch das konzentrierte Atmen habe ich nicht mehr zählen können.

Ausatmen und Luft anhalten…

mein Kopf ist leer, ich spühre nur das Kribbeln in meinen Händen, welches langsam schwächer wird. Ich bin entspannt und ganz bei mir. Das Luft anhalten fällt mir leicht.

Das ist anstrengend!

Vor der Wim Hof Atmung habe ich nach dem Ausatmen mit mühe und not 25 Sekunden die Luft anhalten können. Gut hat sich das auf gar keinen Fall angefühlt…

Der helle Wahnsinn!

der 3. Durchgang ist abgeschlossen. Mein Körper kribbelt. Ich bin froh und glücklich das ich mich getraut habe, die Wim Hof Atmung auszuprobieren. Gespannt auf das Ergebnis schaue ich meinen Mann an. Er grinnst.

Aber sieh selbst, Tag 1:





Durchgang Luft anhalten:   1,2,3

Tag 1:       1,05 Minuten, 1,16 Minuten, 1,43 Minuten        

Tag 2: 1,18 Minuten, 1,32 Minuten, 1,56 Minuten

Tag 3: 1,12 Minuten, 1,30 Minuten, 1,40 Minuten

Tag 4: 1,18 Minuten, 1,30 Minuten, 1,33 Minuten

Tag 5: 1,24 Minuten, 1,27 Minuten, 1,49 Minuten

Tag6: 1,19 Minuten, 1,26 Minuten, 1,26 Minuten

Tag7 : 1,24 Minuten, 1,48 Minuten, 2,02 Minuten

Ich kann es nicht glauben!

Noch nie in meinem Leben habe ich so lange die Luft anhalten können, ohne mich unwohl zu fühlen.

Versuchskaninchen:

Liegt es an der Wim Hof Atmung? Mein Mann muss her halten. Er soll nach dem Einatmen so lange, wie es für ihn möglich ist die Luft anhalten. Er liebt den Wettkampf und gibt wie erwartet alles: 1,11 Minuten. Eine tolle Leistung! Aber seine Zeit wurde nach dem Einatmen gestoppt! Die Angaben in der Tabelle sind nach dem Ausatmen gestoppt worden. Probiere es aus, das ist wesentlich schwieriger. Ich bin wirklich beeindruckt von der Wim-Hof-Atem-Technik…

Zusammenfassung der 1. Woche:

Faszinierend! Problemlos habe ich, für meine Verhältnisse sehr lange, die Luft anhalten können.

Führe ich die Übungen falsch aus?

Während der ersten Atemübung spührte ich in meinen Armen, Beinen und im Bauch ein intensives Kribbeln. Dieses habe ich im Laufe der Woche wenn überhaupt, nur ganz schwach wahrnehmen können. Ich hoffe dass das Nachlassen des Kribbelns nicht daran liegt, das ich die Übungen falsch ausführe. Das ist ein Punkt, der mich etwas verunsichert.

Meine Zeiten sollten sich im optimal Fall verlängern…

Die Tabelle zeigt, das es an einigen Tagen besser funktionierte und an anderen nicht so gut.
Möglicherweise liegt es unter anderem an der Uhrzeit der Durchführung. Die Übung habe ich entweder morgens direkt nach dem aufstehen oder nach der Arbeit am Nachmittag gemacht. Morgens waren die Zeiten des Luft anhaltens in der Regel etwas länger.

In einem seiner Videos erwähnte Wim Hof, das die Übung besser mit leerem Magen durchgeführt werden solle. Vielleichterklärt das meine teilweise stärkeren und schwächeren Zeiten.

Fazit der 1. Woche:

Insgesamt haben sich die Zeiten des Luft anhaltens gerinfügig verbessert. Das kalte Duschen kostet nach wie vor viel Überwindung, wobei mein Körper sich langsam an die Kälte zu gewöhnen scheint. Das anfängliche frieren unter dem eisigen Wasser lässt schnell nach und ich nehme die Kälte nicht mehr so stark wahr. Sobald ich den Wasserhahn ausgedreht habe fühlt sich mein Körper angenehm an, ich friere nicht und bin euphorisch. Meine Hände und Füße sind leider immer noch häufig sehr kalt.









Woche 2:

Aufgabe:

Während ich den Atem anhalte soll ich Liegestütze machen, so viel, wie möglich. (Ich frage mich wie das gehen soll…)

1.Übungstag der 2. Woche:

Wie ist das möglich?

Heute machte ich während des Dritten Durchganges des Luft anhaltens Liegestütze. Never ever hätte ich gedacht, das ich mehr als 3 Stück schaffen würde, ohne zu Atmen . Komischer Weise habe ich ungeahnt viel Kraft und Energie. Trotz der Körperlichen Anstrenung ist das Verlangen zu atmen lange nicht vorhanden. Zum Schluss ist es letztlich doch die Luft, die knapp wird. Der ein oder andere Liegestütz wäre von meinen Kraftreserven her noch möglich gewesen.





Durchgang Luft anhalten:   1,2,3, Liegestütze im 3 Durchgang während des Luft anhaltens

Tag 1:      1,29 Minuten, 1,26 Minuten, 0,47 Minuten und währenddessen 13 Liegestütze           

Tag 2: 1,27 Minuten, 1,49 Minuten, 0,42 Minuten und währenddessen 12 Liegestütze

Tag 3: 1,40 Minuten, 1,50 Minuten, 0,47 Minuten und währenddessen 13 Liegestütze

Tag 4: 0,51 Minuten, 1,07 Minuten, 0,45 Minuten und währendessen 14 Liegestütze

Tag 5: 0,55 Minuten, 1,26 Minuten, 0,38 Minuten und währenddessen 12 Liegestütze

Tag6: 1,20 Minuten, 1,50 Minuten, 0,42 Minuten und währenddessen 15 Liegestütze

Tag7 : 1,00 Minuten, 1,10 Minuten, 0,40 Minuten und währrenddessen 11 Liegestütze

Zusammenfassung der 2. Woche:

Power und Stärke!

Ich war extrem Überrascht von meiner Leistungsfähigkeit, als ich das erste Mal während des Luftanhaltens Liegestütze machte. Das Ergebnis erstaunte mich.

Ist der Druck zu groß?

Im Laufe der Woche wurde die Übung jedoch immer anstrengender, ohne das ich mich verbesserte. Möglicherweise habe ich mich selbst etwas zu sehr unter Druck gesetzt. Da ich unbeding diese Steigerung, welche man bei richtiger Durchführung erreichten sollte, wollte. Leider blieb diese aus. Weder meine Zeiten, noch die Anzahl der Liegestütze konnte ich großartig steigern.

Fazit der 2. Woche:

Schock!

Abbruch!

Mache ich es doch verkehrt?

Wie bereits in der Zusammenfassung der 1. Woche erwähnt, habe ich dieses starke Kribbeln während der Atemübung nie wieder so intensiv erlebt, wie bei den ersten beiden Malen. Aus diesem Grund vermute ich, das ich die Übung falsch ausführe. Das Kribbeln ist ein Indikator dafür das man alles richtig macht. Natürlich möchte ich meine Gesundheit nicht durch eine falsche Ausführung gefährden.

Entspannt

Die größte Leistungssteigerung habe ich vom Ersten zum Zweiten Tag der 1. Woche erziehlt. Ohne Erwartungen bin ich relativ gelassen an mein neues Projekt ran gegangen. An den folgenden Tagen wollte ich mich natürlich steigern und damit war meine entspannte Haltung weg. Ebenso das schwerelose Gefühl während des Atem anhaltens.

Stress …

Aus Angst mich wieder nicht zu verbessern und dann enttäuscht zu sein, bin ich inzwischen extrem unmotiviert die Übungen zu absolvieren. Es stresst mich regelrecht. Für mich sind das nicht die richtigen Voraussetzungen um den Selbsttest weiter fortzusetzen.

Was ich jedoch beibehalten werde, ist das kalte Duschen. Es tut mir einfach gut, aktiviert mich, gibt mir Kraft und Energie für den Tag, macht mich wach und einfach glücklich.









Woche 3:

Aufgabe:

Visualisierung: Während der kalten Dusche soll ich mir vorstellen, dass mein Körper Hitze erzeugt. Ich stelle mir also bei jedem Atemzug ein großes Feuer in meinem Oberkörper vor.

Die kalte dusche soll mindestens 1 Minute andauern, gerne auch länger. Am besten so lange, wie es sich gerade noch gut anfühlt.





Durchgang Luft anhalten:   1,2,3

Tag 1:   1,16 Minuten, 1,36 Minuten, 0,42 Minuten und währendessen 11 Liegestütze               

Tag 2:

Tag 3:

Tag 4:

Tag 5:

Tag6:

Tag7 :









Woche 4:

10 Minuten kalt duschen. Außerdem Händen und Füßen ein 2 Minütiges Eisbad gönnen.

In den Anweisungen im Buch steht, das man einmal die Woche 10 Minuten kalt duschen soll.





Durchgang Luft anhalten:   1,2,3,  

Tag 1:                 

Tag 2:

Tag 3:

Tag 4:

Tag 5:

Tag6:

Tag7 :






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